irische Geschichte

Unter dem Titel „Neue irische Geschichte“ werde ich in Zukunft alles posten, wo es Nachbesserungsbedarf gibt und die irische Geschichte neu geschrieben werden muss, weil es Leute gibt, die gerne so Nationen wie Deutschland, Norwegen, Spanien, England, oder auch die Auslaeufer der neuen Hebriden beispielsweise, und die sich gerne irgendwelcher Ruhmestaten brüsten.

All diesen sei gesagt, wir moegen zwar klein sein, aber die Maenner und Frauen dieser Insel haben mehr vollbracht als alle zusammen…jawohl.

Zum Beispiel die Entdeckung Amerikas. Es heisst ja, das Christobal Colombo als Erster Amerika entdeckt hat, dann hat man, als man in Neufundland bei Ausgrabungen Graeber fand, die Geschichtsschreibung dahingehend korrigiert, dass eventuell die Wikinger Amerika entdeckt haetten
Was man, natürlich, unterschlug war die Tatsache, dass nicht nur eine vorzeitliche Flasche in Gestalt einer irischen Whiskeyflasche entdeckt wurde, sondern auch die gaelische Inschrift, „Hier ruht Sean O’Brian, Sohn des Brian, gestorben auf Grund des Whiskeys, den er konsumierte.“
Nun passte es nicht in das Geschichtsbild, sondern es hiess das mit Wickie,
Leif Eriksson, angeblich um 1005 der erste Europaer in Amerika gelandet sein soll, was natuerlich ausgemachter Bloedsinn ist.

Dabei war es in Wirklichkeit so, schliesslich habe ich mir die Muehe gemacht diese Geschichte zu recherchieren und Tage, ach was heisst Tage, Monate in irischen Archiven verbracht, schliesslich muss ja mal die Wahrheit an’s Tageslicht.
Es war im Jahr 1000, als Sean und seine Kumpels voellig Hackedicht aus dem Pub „The Shamrock“ rausgeworfen wurden. Nicht nur um ein paar Kupferstuecke ärmer, konnten sie immerhin eine Flasche vom besten Hochprozentigen retten, und sassen voellig nutzlos am Strand in der Naehe von Waterford rum, als ein Wikingerschiff vorbei kam. Irische Historiker sind sich nicht so sicher, welcher Erik es denn nun war und was genau das Schiff wollte, allgemein geht man davon aus, dass es ein Handelsschiff, auf dem Weg nach Island war.
Sean, der am Tag zuvor tierisch Stress mit seinem Alten hatte, bot den Schiffern an, dass er als Lotse an Bord gehen würde, wenn die ihm eine Passage nach ueberallhin anböten. Nach einigem Hin- und Her muessen die Wikinger wohl eingewilligt haben, denn wir wissen aus der Forschung nur, dass Sean und seine Kumpels in der Islandsaga wieder auftauchen, als „die Rotbaerte aus fernen Landen.“ Die Islandsaga macht sich ueber diese Gestalten auch in gewisser Weise lustig, da unsere Helden nicht nur rothaarig und rotbaertig waren, was ja nun kein grosser Akt war, sondern auch noch lustige Kappen trugen, zur damaligen Zeit eher ungewöhnlich, schaut man sich die Vendelhelme an. Ausserdem, so merkt die Saga an, spielten diese Leute auf einer kleinen Floete, schlugen eine Trommel und sangen seltsame lustige Lieder.

Auf jeden Fall muss unserer Reisegruppe das irgendwann alles unheimlich auf die Nerven gegangen sein. Jeden Morgen dieses Aufstehen, auf das Feld, oder in den Stall gehen, die Gemeinschaftsabende im Ting, dass man beschloss, so zumindest steht es in der Chronik, man haut einfach in den Sack. Offensichtlich war das Landleben dermassen langweilig, dass Sean beschloss, man nimmt eines dieser Wikingerboote und sticht in See.
Hier sind die Aufzeichnungen etwas unklar, anscheinend waren Sean und seine Reisegenossen, der dicke Declan, der kurze Liam und der lange Eoin nicht gerade Meister in nautischer Seebestimmung, soviel ist sicher, also verliess man das Land und segelte offensichtlich nach Norden, moeglicherweise an Groenland vorbei in der Hoffnung, dass man wieder Irland erreicht.

Fest steht, dass man nach ein paar Wochen, anscheinend hatte man seinen Magen nach aussen gewendet, wenn man den Aufzeichnungen Glauben schenken darf, Festland gefunden.
Sean schreibt, dass man sich sehr ueber das Aussehen und die Sprache der Einwohner gewundert hat und dass diese offensichtlich kein Gaelisch sprachen. Man kann also davon ausgehen, dass unsere Helden offensichtlich in Neu England gestrandet sind. Lange vor den Wikingern, Colombo und überhaupt.
Leider laesst die Chronik offen was genau passiert ist und man kann nur vermuten, dass der Versuch, einen Pub zu eroeffnen, klaeglich scheiterte. Zumindest weiss man, dass die erste Whiskeydestillerie eroeffnet wurde und die vier die besten Kunden wurden, so zumindest ist es zu vermuten.
Es gab anscheinend Versuche Eicheln zu brennen, dann Gras, einen Ahornbaum und zuletzt einen Truthahn, bis man fand, was man suchte. Zumindest wurde man nicht blind.

Die vier liessen sich dort nieder und vom dicken Declan heisst es, dass er eine Dorfschmiede betrieb und mit einer Einheimischen eine stattliche Anzahl von Kindern zeugte, die spaeter mal unter dem Namen Kennedy Furore machen sollten. Sean blieb seinem Whiskey treu und wurde, wie eingangs erwähnt, mit seiner ersten Whiskeyflasche begraben.
Von Liam und Eoin weiss man wenig. Anscheinend ging Liam in den Westen der USA und stolperte dort ueber Gold, waehrend Eoin in den Norden zog und bei dem Schnee dachte, das waere lecker Speiseeis.
Schade eigentlich.

Auf jeden Fall sollte man die Geschichte wirklich mal neu schreiben und die Geschichte neu bewerten, denn Leif Eriksson kam lange Zeit später und trank im „Celtic Shamrock“ sein allererstes Pint, was wiederum von Guiness im Jahre 1759 wiederentdeckt wurde, da man sich die alten Geschichten durchlas. Das wiederum kann man in der Island- und Groenlandsaga finden.

Es wird wirklich mal Zeit, dass man die irische Geschichte neu schreibt.

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