Luftsteuer

Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen beschloss unsere Regierung, dass es doch an der Zeit wäre, wenn man sich die Trinkwasserversorgung der irischen Bevölkerung bezahlen lässt und somit die Zahlungen der EU schneller abträgt. Nach dem abgewandelten Motto Diokletians „Pecunia non olet“ („Geld riecht nicht“), soll jeder irische Haushalt einen Jahresbeitrag für das Brackwasser, das in Qualität und Aussehen dem Nigerias in nichts nachsteht, entrichten, damit Irland seine Schulden zurück zahlen kann.
Irland wäre natürlich nicht Irland, wenn man nicht zu diesem Zweck eine eigene Behörde eingerichtet hätte, nämlich „Irish Water“, oder auf irisch „Uisce Éireann.“ Ein Mitglied des Vorstandes, Dr. John Tierney, ist in der Öffentlichkeit sehr bekannt und wird regelmäßig von den Iren verspottet. Zuletzt vom irischen Europa Abgeordneten für die Irish Independent Luke „Ming“ Flanagan, der Tierney ziemlich alt aussehen liess, während einer Fragestunde zum „irischen Wasser.“

Schätzungen zu Folge, soll „Irish Water“ etwa um die 200 Mio. € einnehmen, wenn jeder Haushalt sich brav registrieren lässt und etwa 100-130 Mio. € an Verbindlichkeiten übernimmt. Ob dem wirklich so ist, dass weiss kein Mensch und auch unsere Regierung wurde von der eigenen Zeitplanung überholt, in jedem irischen Haushalt eine Wasseruhr installieren zu wollen. Da wir schon mit unseren Steuern das Wasser bezahlen, werden wir also doppelt zur Kasse gebeten werden.
Kein Wunder, dass sich Widerstand gegen die Pläne der Regierung regt und die Leute zu Tausenden auf die Strasse gehen, denn langsam ist es auch genug und die Leute waren lange Verhältnismäßig ruhig. Erstaunlich ist allerdings die Berichterstattung im Ausland, sowie die Kommentare eines grossen deutschen Nachrichtenmagazins. Einige Kommentatoren, die von der Welt soviel Ahnung haben, wie ein Erdmännchen von der Atomkraft, schwadronieren munter ihren Blödsinn in die Welt hinaus und belegen eindrucksvoll Dieter Nuhrs Zitat, „Das ist so schrecklich, dass heute jeder Idiot zu allem eine Meinung hat. Ich glaube, das ist damals mit der Demokratie falsch verstanden worden: Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. Es wäre ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.“

Kommen wir nun zu der Überschrift. Ich bin zu dem Ganzen gekommen, weil mir ein Video besonders gut gefallen hat

Henry war gerade auf dem Heimweg, als ihm zwei Leute in Regenmänteln den Weg versperrten.
„Guten Abend Mister, Mein Name ist Agent „K“ und das ist Agent „J“ von der Cáin agus Custaim na hÉireann,“ beide zeigten ihre Ausweise. „Woher kommen Sie gerade?“
Henry, der sich keiner Schuld bewusst war, der irischen Steuerbehörde auch nur einen Cent zu schulden, meinte, „ich komme von der Arbeit, war noch kurz im Pub und gehe jetzt nach Hause. Im Übrigen habe ich alle meine Steuern bezahlt und kann dies, wenn Sie es wünschen, auch belegen.“

Agent „K,“ offensichtlich der Wortführer versicherte ihm, das sie keineswegs an seinen Steuern interessiert seien und Jagd auf Steuersünder machen würden, dann sagte er, „wir sind im Auftrag der Reinhaltung der irischen Luft unterwegs und damit im Auftrag von „Aer Éireann.“ Ich nehme an, Sie zahlen brav Ihre Wassergebühren und haben vom neusten Gesetz unserer Regierung gehört.“
„Die Luftsteuer? Ich dachte das ist ein Scherz.“
„Mein Herr,“ Agent „K“ noch ernster als er es eh schon war, „Humor ist etwas, was in unserer Behörde nicht vorkommt, sehen wir etwa aus wie Clowns? Oder wie Shrek und sein Esel? Wir scherzen nicht!“ und zog aus seiner Aktentasche ein Klemmbrett mit Informationsbroschüre und Vordruck heraus.
„Sie glauben wohl auch, dass die Luft auf Bäumen wächst, oder?“ Liess sich Agent „J“ vernehmen, „Jahrhundertelang haben wir Sie mit kostenloser Luft versorgt, damit ist jetzt Schluss!“
Henry fragte, ob den alle zahlen müssen, woraufhin „J“ meinte, „Natürlich alle, es ist die Pflicht eines jeden Iren den Staat zu unterstützen, wo er nur kann und die Gehälter aeeh Schulden abzubauen.“
„Müssen denn auch Kinder zahlen?“ „Gerade die, die Bälger spielen ja den ganzen Tag und sind Größten Luftverbraucher!“
„Auch Schwangere?“
Fragte er. „Die zahlen doppelt,“ meinte „K.“

Henry, der langsam aufkommende Übelkeit verspürte, wollte nur noch Heim, also liess er geknickt die Prozedur über sich ergehen und gab seine Adresse, sowie seine Bankverbindung an, unterzeichnete am Ende das Formular und nahm mit gesenktem Haupt die Hochglanzbroschüre entgegen, auf dessen Cover eine glückliche irische Familie hoffnungsvoll in die Zukunft blickte, während der Familienhund Henry so vorkam, als würde er gleich vor Freude Luftsprünge machen, sofort verbannte Henry diesen Gedanken.
Zum Abschluss hörte er Agent „K,“ „so, fertig. Denken Sie daran, unwahre Angaben können schwere Strafen nach sich ziehen. Wir finden Sie, falls Sie gelogen haben. Nun denn, nicht vergessen, ab dem 01. Januar geht es los.“ Und damit gingen sie dann zum nächsten Passanten, „Entschuldigen Sie…wir würden Ihnen gerne ein paar Fragen stellen…..ach ja….ich bin Agent „J“ und das ist Agent „K“…nein, nein, dauert auch nicht lange…..entschuldigen Sie, Atmen Sie?“
Henry eilte schnell nach Hause und öffnete mit zittrigen Fingern die Haustür, wo er dahinter dann zu Boden sank…..„Soweit ist es nun gekommen, die Strafe Gottes ist da….“

Tage später berichteten irische und ausländische Medien über die Größten Proteste in irischen Städten seit dem Easter Rising, über die geplante Luftsteuer und nachdem ein grosses deutsches Wochenmagazin darüber berichtete, konnte man folgende Kommentare lesen:

Deutscher Patriot schrieb: „Geschieht den Iren ganz Recht, jahrelang haben sie in Saus und Braus gelebt und alles verprasst. Dann von uns Geld geliehen und jetzt, da sie für die geborgte Luft zahlen sollen, heulen sie. Die sollen gefälligst zahlen und nicht unsere Steuergelder verprassen.“

Eiserner Kanzler antwortete dem deutschen Patrioten, „Sie haben ganz Rächt, wir müssen immer führ die andern aufkommen. Die Grichen und Ita…Ithal…die Schpakettis und die Schpanier. Ich fordere hirmit die Regierung auf, das die eine Kuppel über Deutchlhand drüber thun, di Luft muss bei uns bleiben, ich sag deutche Luhft führ deutsche Bürgen aeehh Bürger.“
Rechtschreibung im Original übernommen

Uebrigens: man zahlt, wenn man sich registriert €278.16 und wenn nicht, 424.56 und erinnert so an Tetzels Ablassbriefe: „Wenn die Münze im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt.“ Oder in den River Lee.

Dracula

Irland ist ein Land mit einer grossen literarischen Tradition und kann sich, als sehr kleines Land, rühmen, mit WB Yeates, George Bernard Shaw und Samuel Beckett drei Nobelpreisträger für Literatur zu besitzen. Joyce, lange Zeit der missachtete Sohn Irlands, gilt hierzulande als der bedeutendste Schriftsteller Irlands und, der seinem Werk Ulysses gewidmete „Leopold Bloom Day,“ lockt Besucher aus aller Herren Länder nach Dublin, wo sie ganz nach dem Vorbild Blooms durch Dublin streifen.

Man mag sich darüber streiten, inwiefern Ulysses das bedeutendste Werk der Weltliteratur ist, ich persönlich finde „Dubliners‘ besser, aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen.
Vergessen wird bei all dem literarischen Schaffen immer ein Mann, der wie kein anderer Ire, ganze Generationen nach ihm beeinflusst hat und dem Hollywood einige Ideen verdankt.
Ohne Bram Stokers „Dracula“ wären viele Filme undenkbar und auch der Einfluss auf die moderne Horrorliteratur hätte ohne seinen Untaten Fürst, mit seiner Vorliebe für Blut, nicht statt gefunden. Einzig in den USA geniesst Stoker die Anerkennung in Form des „Bram Stoker Awards,“ der Schriftstellern auf dem Gebiet der fantastischen Literatur jedes Jahr verliehen wird.

Er hat zwar eine Reihe von Romanen und Kurzgeschichten veröffentlicht, aber „Dracula“ ist das Werk, das im Gedächtnis geblieben ist.
In den letzten Jahren kam eine Diskussion darüber auf, ob Stoker bei seiner Figur, dem blutsaugenden Vampir, nicht an seine irische Heimat und an die reichhaltige Sagen- und Legenwelt dachte, als er Dracula schrieb.
Stoker, 1847 als drittes von sieben Kindern in Marino Crescent geboren, litt bis zu seinem siebtem Lebensjahr an einer rätselhaften Krankheit, die es ihm versagte das Bett zu verlassen. Anders als andere Kinder verbrachte Bram jeden Tag im Bett und wird dabei mit der irischen Sagenwelt in Berührung gekommen sein und seine Amme wird ihm mit Sicherheit auch von den irischen Vampiren vorgelesen haben, die in grauer Vorzeit die Menschen in Angst und Schrecken versetzten.
Nachdem er auf rätselhafte Weise von seiner Krankheit genesen war, die er ebenso rätselhaft als Kind bekam, wurde aus ihm ein Athlet und Fussballstar am Trinity College, wo er Geschichte, Literatur, Mathematik und Physik studierte. Entgegen seines Studiums folgte er seinem Herrn Papa und wurde Beamter bei der Dienstaufsichtsbehörde für Justizverwaltung -man sieht, Beamter war auch damals schon ein Beruf mit Zukunft und wahrscheinlich werden ihm seine Eltern gesagt haben, „Junge geh nicht auf die Strasse spielen, lern was mit Zukunft“

So verbrachte er einige Jahre in diesem Beruf, den er zum kotzen fand und schrieb nebenbei an seinen Romanen und Kurzgeschichten, sowie als Theater Kritiker für das „Dublin University Magazine.“ Nach seiner Bekanntschaft mit dem Schauspieler Henry Irving, sowie der Hochzeit mit seiner Nachbarin aus Clontarf, wechselte Stoker den Beruf und wurde Manager von Irvings Lyceum Theatre. Zu diesem Zweck siedelte er mit seiner Frau nach London über und liess sich im Londoner Stadtteil Chelsea nieder.
Es bleibt Spekulation, warum Stoker die Geschichte von blutsuagenden Grafen erdacht hat, manche mögen darin eine Kritik an der viktorianischen Zeit sehen, manche einen erwachenden Nationalismus eines Iren, der mit der Geschichte es den Engländern zeigen wollte. Die Wahrheit dürfte viel profaner sein, namelich die Zeit in der Stoker lebte.
Phantastische Literatur lag ganz einfach im Trend. Mary Shelleys „Frankenstein,“ 1818 erschienen war immer noch ein gern gelesenes Buch und sorgte für wohlige Schauer im viktorianischen England. Es war die Zeit, als sich die Menschen mit dem Leben im Jenseits beschäftigten und spiritistische Zirkel wie Pilze aus dem Boden schossen und Helena Petrovna Blavatsky war der Star jeder spiritistischen Sitzung. Die „Society for Psychical Research,“ 1882 in London zur wissenschaftlichen Erforschung paranormaler Phänomene gegründet, war eine höchst ehrenwerte Gesellschaft mit einem unzweifelhaften Ruf.

Fuer Stoker waren das die idealen Voraussetzungen einen Roman zu schreiben, der dem Leser für Stunden, oder Tage, wohlige Schauer über den Rücken laufen lassen konnte. Stoker fügte auch eine erotische Komponente in seinen Roman ein, ein Akt, das dem Sittengefühl damaliger Zeit wie Blasphemie vorkommen musste. Dabei ist sein Roman noch nicht mal kompliziert, es geht um Gut gegen Böse, ein Motiv, dass allen Abenteuerromanen zu eigen ist.
Teilweise eine Sittenstudie der damaligen Zeit; der Verführer, in Form des Untoten Grafen aus dem fernen Land, die sittsame Verlobte, die auf die Rückkehr ihres Liebsten wartet, ihre laszive Freundin, die sich aus dem engen Korsett der Sittenstrenge zu befreien versucht und natürlich der Held, der am Ende das Böse besiegt. Geschickt verwebt Stoker in seinem Roman Legende und Wahrheit miteinander, so dass der Leser das Gefühl hat dass, was Stoker beschreibt, sei Realität.
Wahrscheinlich wurde Stoker von Joseph Sheridan le Fanu beeinflusst, einem irischen Schriftsteller, den ausserhalb der phantastischen Literatur kaum einer kennt, dabei ist sein Roman „Camilla“ eigentlich ein Meilenstein in diesem Genre und dürfte bei manchem für schlaflose Nächte gesorgt haben. Nicht auf Grund der Erzählung, sondern auf Grund der Tabubrueche die le Fanu begeht.

Nun bleibt die Frage, wieviel von Stokers Roman ist irisch. Dieser Frage ging vor ein paar Jahren der nordirische Journalist Sean Hillen nach und der „Belfast Telegraph“ widmete ihm einen Artikel und auch die BBC widmete dieser Frage eine etwas längere Notiz.
Die Antworten sind sehr plausibel und in der Tat wird Stoker die irischen Legenden und Sagen gekannt haben, seine Amme hat ihm ja mit Sicherheit aus diesen Büchern vorgelesen.
Warum Stoker die Geschichte von Irland in das weit entfernte Transsylvanien verlegt hat könnte sich damit erklären lassen, dass man so gut wie nichts darüber wusste. Es gab zwar Reiseberichte, die über eine ärmliche und karge Landschaft berichteten, eine Landschaft in der nach Meinung der meisten Westeuropäer die Woelfe an die Haustüren klopften, wenn sie Hunger hatten. Hinzu kommt, dass Stoker beschrieben wird als jemand, der ausserordentlich gut recherchierte für seine Bücher.
Wahrscheinlich stiess er mit Sicherheit auf Vlad Tepes und der Beiname „Dracula“ klang für Stoker sehr vertraut. Im irischen gibt es den Ausdruck ‘droch fhola’, „böses Blut“ und in der Sagenwelt gab es einen bösartigen Koenig, der angeblich um das Jahr 600 n. Chr. regiert haben soll.
Dieser Koenig mit Namen „Abhartach“, war ein Zwerg, abhartach = irish für Zwerg. Die Bewohner sollen der Grausamkeiten überdrüssig gewesen sein und erschlugen ihn in einem Hinterhalt, den sie für den Zwerg gelegt hatten. Nachdem sie dreimal nur den Haaransatz getroffen hatten, gerade weil er so klein war…..Nachdem sie ihn erschlagen und beerdigt hatten, kehrte Abhartach jede Nacht aus seinem Grab zu den Lebenden zurück und rächte sich für seine Ermordung, indem er das Blut der Lebenden trank um so Unsterblichkeit zu erlangen.

Diejenigen, die Abhartach ermordet hatten, kehrten zu seinem Grab zurück, öffneten es und begruben den Zwerg mit dem Gesicht nach unten. Um zu verhindern, dass er jemals wieder aus seinem Grab steigen könne, beschwerten sie es mit einem Dolmen.
Sein Grab, so heisst es, liegt in Slaghtaverty, einer Gegend in der Nähe von Londonderry. Und es wird davor gewarnt den Stein von seinem Grab zu hieven, damit, so steht es in den Sagen und Legenden, würde der Zwerg aus seinem Grab auferstehen und sein ruchloses Werk fortsetzen.
Obwohl diese Legende zuerst von dem irischen Historiker Patrick Weston Joyce (nicht verwandt und nicht verschwägert, obwohl wer weiss das schon) in seinem Werk von 1875 „The Origin and History of Irish Names of Places,“veröffentlicht wurde, nehme ich an, dass diese Geschichte viel frueheren Ursprungs ist und Joyce sie einfach in sein Buch aufgenommen hat.

Nun, warum Transsylvanien? Da für Stoker diese ganzen Geschichten bekannt gewesen sein dürften und er wahrscheinlich auch le Fanu gelesen hat, erschien es Stoker wohl dramatischer, wenn sein Protagonist aus den Tiefen der Karpaten kommt, Wild, Geheimnisvoll und Unzugänglich, wie der afrikanische Kontinent zu damaliger Zeit.
Dabei vermischte er keltische Legenden und Sagengestalten mit der Figur des Vlad Tepes und griff auf die irische Sprache zurück, die Stoker mit Sicherheit beherrscht hat.
Herausgekommen ist ein Roman, der zur damaligen Zeit nicht gerade ein Bestseller wurde. Stoker veröffentlichte nur wenige Exemplare in Eigenregie und erst Nach und Nach bekam man seinen Roman in jeder Londoner Buchhandlung.
Sein Roman, eine Vermischung aus Wahrheit und Fiktion, benötigte mehrere Jahrzehnte, bis er die Aufmerksamkeit bekam, die ihm zustand und die späte Anerkennung.

Das Horrorgenre wäre ohne diesen Fürst aus Transsylvanien heute undenkbar und über Schauspieler von Max Schreck ( obwohl er Nosferatu gespielt hat), Bela Lugosi und Christopher Lee, bis zu Gary Oldman spannt sich der Bogen derjenigen, die den Graf am Leben erhalten und seinen Schöpfer unsterblich gemacht haben. Derjenige, der offensichtlich für Stoker Pate stand, nämlich sein Freund, der Schauspieler Henry Irving, weigerte sich den Grafen Dracula auf der Bühne zu spielen. So erlebte Stoker den Ruhm seines geistigen Kindes nicht mehr.
Stoker, der zuletzt in ziemlich bescheidenen finanziellen Verhältnissen lebte, starb nach mehreren Hirnschlägen am 20. April 1912.
Anzumerken bleibt, dass Stoker sich, entgegen der damaligen Zeit üblich, im Golders Green Crematorium einäschern liess und seine Urne dort heute noch besichtigt werden kann. Vielleicht wollte Stoker dem Schicksal seines Protagonisten entgehen und fürchtete, nach seinem Tod ruhelos durch London wandern zu müssen, auf der Suche nach Erlösung.

Und so hat ein kleines bisschen die irische Legende Einzug in die Filmwelt Hollywoods erhalten.

Wer ein bisschen mehr lesen möchte, dem sei das hier empfohlen.